Praxis für alternative Schmerztherapie und
sensomotorische Körpertherapie nach Dr. Helga Pohl®

HP SUZANNE ARLOM | Schmerztherapeutin | Berlin
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sensomotorische Körpertherapie

Bewegungsstörungen

Bei fast allen Bewegungseinschränkungen und vielen chronischen Schmerzen im Bewegungsapparat (Wirbelsäule, Gelenke, Knochen, Bänder, Muskeln) liegen chronische Muskelverspannungen vor. Werden im Röntgenbild Veränderungen wie Wirbelsäulenverkrümmungen, Arthrosen oder Bandscheibenschäden festgestellt, können diese körperlichen Degenerationen eine Folge der permanenten Muskelverspannung, Muskelkontraktion oder Muskelverkürzung sein, die sich unter entsprechender psychophysischer Belastung noch verstärken können.

Funktionelle Bewegungsstörungen sind beispielsweise:

  1. Fehlhaltungen
  2. Versteifungen
  3. Kiefersperre
  4. Bewegungseinschränkungen im Hals, an Armen, und Beinen
  5. Schiefhals
  6. Schreibkrampf
  7. Hexenschuss und Muskelkrämpfen

Da Muskeln im Röntgenbild nicht sichtbar sind, können hier lediglich Brüche, Verschleißveränderungen, Fehlhaltungen und Fehlbildungen erkannt werden, die jedoch wichtige Hinweise auf den Ort und den Auslöser des Schmerzes geben können. In nicht eindeutigen Fällen sollte in der Diagnostik eines Muskelschadens zusätzlich ein MRT eingesetzt werden.

Verspannte Muskeln als Ursache für Gelenkprobleme

Jahrelange chronische Muskelverspannung, die sich in Form einer Überbelastung auf ein Gelenk überägt, lässt das Gelenk schneller verschleißen und birgt so ein sehr großes Schädigungspotential für unseren Körper. Zwar gelten in der Schulmedizin oft verspannte Muskeln als die Ursache für Gelenkschäden, doch können Gelenke nur über Muskelzug bewegt werden. Ohne Muskeln kann kein Gelenk des Skeletts bewegt werden. Somit sind meistens chronisch verspannte Muskeln die Ursache für die Gelenkprobleme, falls nicht rechtzeitiges eingegriffen wird.

Beckenschiefstände können zum Beispiel zu Muskelspannungen führen, die sich in vielen Fällen zuerst in der Beinmuskulatur in Form von Schmerzen bemerkbar machen. Da die Beine versuchen, den Beckenschiefstand auszugleichen. Von hier aus können dann weitere muskuläre Kontraktionen wiederum im Becken und darüber auch im gesamten Oberkörper ausgelöst werden. Diese chronischen Fehlhaltungen beeinflussen und belasten die Wirbelsäule sowie Gelenke. Weiterer Folgeschäden können auch an Organsysteme stattfinden und zu ständigen Schmerzzuständen führen.

Psychosomatische Bewegungsstörungen können sein

  1. Allgemeine Schwäche
  2. Muskel-Schwäche
  3. Lähmungserscheinungen
  4. Gangstörungen
  5. Bewegungsunruhe
  6. Überschießende Bewegungen
  7. Sprachstörungen
  8. Zittern
  9. Schwindel

Psychosomatische Bewegungsstörungen vermitteln sich nicht als konkretes Krankheitsbild. Häufig entwickeln sich viele dieser Beschwerden im Zusammenhang mit psychisch belastenden Ereignissen und ungelösten Konfliktsituationen.