Praxis für alternative Schmerztherapie und
sensomotorische Körpertherapie nach Dr. Helga Pohl®

HP SUZANNE ARLOM | Schmerztherapeutin | Berlin
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Angst, Depression, Schmerztherapie und sensomotorische Körpertherapie

Angst und Depression

Angst und Depressionen hängen sehr eng zusammen. Die mit der Depression verlorene Selbstsicherheit und dadurch bedingte Unsicherheit führt häufig zu Angstgefühlen.

Wer für Depressionen anfällig ist, ist oft auch für Ängste empfänglich. Umgekehrt kann jemand der ängstlich, hilflos und ohne Hoffnung ist, kein normales Leben mehr führen und wird dadurch oft depressiv.

Angst

Angst ist grundsätzlich ein normales Gefühl - sie ist sinnvoll und hilfreich, denn sie warnt vor Gefahren und schützt durch angemessene Reaktion (Flucht) vor deren Folgen. Erst wenn Ängste unkontrollierbar entstehen und damit das Leben des Betroffenen so stark beeinflussen bzw. dominieren, dass ein hoher Leidensdruck entsteht, kann von krankhafter Angst gesprochen werden.

Krankhafte Angst wird als extrem unangenehm und bedrohlich empfunden, der Körper kann erstarren, und die Muskeln verkrampfen sich.

Körperliche Reaktionen bei Angst:
  1. Schwindel, Benommenheit, leeres Gefühl im Kopf
  2. Spannungskopfschmerzen
  3. Hyperventilation, Atemnot, Erstickungsgefühle
  4. Gefühl der Enge im Hals- und Brustbereich
  5. Schluckbeschwerden
  6. Schwitzen, Hitzewallungen, Kälteschauer
  7. Feuchte Hände
  8. Erröten
  9. Herzrasen und Gefühl von Aussetzern, Herzklopfen, erhöhter Blutdruck
  10. Stiche in der Brust
  11. Zittern, Beben
  12. Flaues Gefühl im Bauch, Magen-Darm-Beschwerden
  13. Starker Harndrang, Durchfall
  14. Erregung des autonomen Nervensystems steigt (Freisetzung von Adrenalin und Noradrenalin)
  15. Taubheit oder Kribbelgefühle ("Parästhesien")
  16. Zittrige Stimme

Depressionen

Depressive Störungen gehören zu den häufigsten seelischen Störungen. Eine Depression zu haben, bedeutet entgegen weitläufiger Vorurteile nicht, dass man geisteskrank oder verrückt ist

Symptome von Depressionen:

Bei Depressionen denkt man zunächst an eine Person von tiefer Traurigkeit. Leider können viele Betroffene nicht einmal mehr Traurigkeit empfinden, geschweige denn weinen. Stattdessen werden sie von einem Gefühl endloser Leere und Empfindungslosigkeit beherrscht.

Symptome:
  1. Chronische Müdigkeit und starke Erschöpfungszustände
  2. Antriebslosigkeit, häufig verbunden mit unerträglicher innerer Unruhe
  3. Rastlosigkeit bis hin zu starker Erregung, die es schwer macht, still zu sitzen
  4. Ernährungsprobleme in Form von Appetitlosigkeit bzw. Essanfällen
  5. Sexprobleme
  6. Niedergeschlagenheit
  7. Verlust jeglichen Interesses, Anteilnahme
  8. Gefühl der Leistungsunfähigkeit
  9. Selbstvorwürfe
Körperliche Beschwerden:
  1. Kopfschmerzen
  2. Magenschmerzen
  3. Rückenschmerzen
  4. Herzschmerzen
  5. Verstopfung, aber auch Durchfall

Meistens ist der Patient in seinen Lebensumständen stark eingeschränkt und kann seinen alltäglichen Pflichten kaum nachkommen. Oft vertuschen die Betroffenen diese Symptome, da sie sich für ihre Krankheit schämen.